Freitag, 2. Januar 2015

Die grausame Taktik der Geisterschiff-Kapitäne; MARE NOSTRUM muss wieder aufgenommen werden

Die grausame Taktik der Geisterschiff-Kapitäne; Frontex am Limit?

'MARE NOSTRUM' muss von der EU mitgetragen und wieder aufgenommen werden

jonas m lanter


Nachdem die Europäische Gemeinschaft Italien nicht half, die monatlich neun Millionen Euro kostengünstige Rettungsaktion MARE NOSTRUM mitzutragen, wurde diese auf Ende 2014 von Italien eingestellt. 
 
Nun kreuzen marode Schiffe und Seelenverkäufer ohne Skrupel durch das Mittelmeer - Die neue Art des Menschenhandels! 
Besatzungen, die flüchten, sobald diese in den Fokus von Einheiten des Europäischen Grenzsicherungssystems Frontex (Triton) gelangen. Dieses neue, milliardenteure Überwachungssystem wurde aber dafür geschaffen, Flüchtlinge aus West-Europa fernzuhalten. 
Diese überladen, mit hunderten von Flüchtlingen vollgepackten Seefrachtern werden bei Entdeckung auf den Radarschirmen von Frontex auf Kollisionskurs mit bis zu 30 Metern hohen Küstenfelsen per Autopilot 'gesteuert'. 
Die Menschenschmuggler schrecken vor nichts zurück. Schwer bewaffnet und zu allem bereit, opfern sie tausende von Kindern und kranken Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten. Internationale Schleuserbanden nehmen den Tod von Flüchtlingen auf diesen Booten bewusst in Kauf. Wenn ein nicht seetüchtiges Schiff, das völlig überladen ist, in Seenot gerät, haben die im Lagerraum eingeschlossenen Menschen keine Chance.
Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex sieht durch die „Geisterschiffe“ eine weitere Eskalationsstufe in dem Geschäft der skrupellosen Schleuserbanden. 
Meistens nehmen diese Schiffe die Flüchtlinge im Nahen Osten, in der Türkei, Griechenland oder Zypern auf. 
Sie korrumpieren ganze Hafenbehörden; sie handeln mit Wissen und Hilfe der Behörden aus Ländern wie Syrien oder Libyen. Auf jedem dieser Viehtransporter - sprich Seelenverkäufern - werden tote Flüchtlinge aufgefunden. Bei der 'Blue Sky M' sind es mindestens deren vier! 
"Das ist eine neue Erscheinung dieses Winters", sagte Frontex-Pressesprecherin Ewa Moncure.

Jedem Flüchtling werden Tausende von Euros oder Dollar's für die Überfahrt nach Europa abgepresst. Für die Menschenschmugglermafia lohnt sich daher die Rechnung: Eine der grössten Einnahmequellen der Mafia. Ein ausgemustertes Schiff ohne Crew und Treibstoff kann so problemlos auf dem Meer zurückgelassen werden.


MARE NOSTRUM soll von der EU wieder aufgenommen werden


In den vergangenen 14 Monaten retteten die italienischen Behörden bei der eingestellten Rettungsaktion MARE NOSTRUM mehr als 170.000 illegale Einwanderer. Man schätzt, dass die Opfer alleine im Mittelmeer in die Tausende gehen. Die meisten Menschen, welche von Afghanistan oder aus Afrika nach Westeuropa gelangen wollen, sterben aber bereits bei der Durchquerung der Transitländer; in den tunesischen oder libyschen Wüsten oder bei der Überquerung schneebedeckter Berge. In Libyen gilt es für Eritreer laut Hilfsorganisationen sprichwörtlich als lebensgefährlich, sich 'auf der Strasse' aufzuhalten. Viele werden von den dortigen Behörden gefoltert, eingesperrt oder ermordet. 
Nun ist die Europäische Flüchtlingspolitik gefragt. MARE NOSTRUM muss von der EU wieder aufgenommen und mitfinanziert werden.

Sonntag, 2. November 2014

'Triton': Grenzen überwachen statt Menschen retten

'Triton' gilt als Dolchstoss für die vielen Flüchtlinge, welche über das Mittelmeer nach Europa kommen

jonas m lanter

Als vor einem Jahr 366 Flüchtlinge vor der Küste Lampedusas ertranken, hat Italien es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in Seenot zu retten. Das italienische Programm "Mare Nostrum" hat mehr als 150'000 Flüchtlinge gerettet, über 3000 Menschen kamen aber bei der Überfahrt nach Europa ums Leben. Am Freitag kündigte die italienische Regierung dann an, das Programm zu beenden. Das von der Finanzkrise betroffene Land fühlte sich zunehmend von der EU im Stich gelassen. Neun Millionen Euro; dreimal mehr als das Budget von 'Triton' – hatte die Operation die Steuerzahler monatlich gekostet. Trotz wiederholten Appellen der Italiener an die Staatengemeinschaft der EU beteiligte sich keines der Partnerländer finanziell. 
"'Mare Nostrum' endet. Italien hat seine Pflicht getan", sagte Innenminister Angelino Alfano am Freitag.  
'Triton' sei nach eigenen Angaben nicht als Ersatz gedacht. Die Operation soll vor allem dazu dienen, die Grenzen zu überwachen. Auch wenn das Retten von Menschenleben laut Frontex-Chef Gil Arias-Fernández absolute Priorität hat – nach Flüchtlingsbooten suchen werde man nicht. 
Somit ist dies ein Todeststoss für viele Flüchtlinge, die über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollen.

Zürich, 02. November 2014

Montag, 27. Oktober 2014

Zürich will Autoverbot für Sozialhilfeempfänger

Zürich will Auto-Verbot für Sozialhilfe-Bezüger

jonas m lanter


KONTRAPRODUKTIV; Armutsschere erweitert sich

Gemäss 'GLOBAL WEALTH REPORT' von 2010 besitzen mittlerweile 0,1 PROMILLE (EINER auf ZEHNTAUSEND Haushalte) 58.9% des WELTVERMöGENS! Gehört ihr zu diesen 0,1 Promille, so kümmert es Euch wenig und wir können sagen: "Auto-Verzicht für Sozialempfänger" ist eine gute Sache. 
Nun zu den Fakten: 
- Jede VIERTE steuerpflichtige Person erhält eine PRÄMIENVERBILLIGUNG. 
Gemäss den von den Kantonen gemeldeten Zahlen über die Aufteilung der Prämienverbilligung beziehen 4,4 Prozent Prämienverbilligung mit Ergänzungsleistungen, 3,2 Prozent Prämienverbilligung mit Sozialhilfe und 21,4 Prozent reine Prämienverbilligung. 
Das heisst vorab müssen Familien des Mittelstandes und alleinerziehende Frauen auf das Auto verzichten. Ich habe keine soziale Leistungen, bin aber dennoch dagegen, dass sich die Armutsschere durch solche Gesetze weiter verschärft.

Somit steht doch ausser Frage: Solange die Rechnugen beglichen sind, soll doch jeder sein Geld ausgeben können, wenn dies in sein Budget passt. Auch muss an dieser Stelle mal erwähnt werden, dass Sozialgelder, wenn Geld vorhanden, zurückbezahlt werden müssen. 

Zürich, 27. Oktober 2014

Montag, 11. Februar 2013

Riots Switzerland 2000 jonas m lanter

all fotos copyright aseannews@gmx.net jonas m lanter sven m jakal




























                                     Riots in Switzerland 


jonas m lanter, sven m jakal

Every day any photos from Riots in Switzerland 1992 to 2014, Genova G8 2001, Jakarta

Copyright                jonas m lanter 
sven m jakal 
                                      1. Mai 2007  

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1. Mai Demo Zürich 1999


Demo 1. Mai: Deckung vor Gummischrot & Wasserwerfer